Kurzurlaub in Bremen – Die Top 5 Sehenswürdigkeiten der Stadt an der Weser

Es zieht uns in den Norden, zum Kurzurlaub nach Bremen, um dort die Top 5 Sehenswürdigkeiten der Stadt an der Weser genauer zu betrachten. Wo sollte man in jedem Fall vorbei schauen? Was darf man bei dem Kurzurlaub in Bremen an Sehenswürdigkeiten nicht verpassen? Wir haben uns die Mühe gemacht und die wichtigsten Orte, Denkmäler und Gebäude durchleuchtet, damit der Kurzurlaub in der Stadt an der Weser ein voller Erfolg wird.

Rathaus

Das Bremer Rathaus ist eines der wichtigsten und bedeutendsten Bauwerke der Stadt Bremen und gehört auch deshalb seit 2004 dem UNESCO Weltkulturerbe an. “Bewohnt” wird das Rathaus heute noch vom Bürgermeister der Hansestadt, sowie dem Senat samt Senatspräsisdenten. Erbaut wurde das Bremer Rathaus, dass sich ziemlich zentral in der Altstadt am Marktplatz befindet, vor mehr als 600 Jahren. Bis heute wurden aber unzählige Um- und Neu- bzw. Anbauten vorgenommen. Erst 2003 erlebte das Rathaus seine letzte Restaurierung. Obwohl mehr als die Hälfte der Bremer Stadt den Bombenangriffen des Zweiten Weltkrieges zum Opfer fielen, blieb das Rathaus fast unbeschadet. Im Keller des Rathauses befindet sich heute der Bremer Ratskeller. Das Rathaus war die Lokalität für die Empfänge und Festmahle von Reichspräsident Paul von Hindenburg (1926) oder vom preußischen Ministerpräsidenten Otto Braun (1930). Das gesamte Gebäude steht selbstverständlich unter Denkmalschutz.

Ratskeller

Im Keller des Bremer Rathauses befindet sich heute die traditionsreiche Gaststätte “Bremer Ratskeller”. Seit Beginn der Nutzung des gesamten Gebäude im Jahre 1405 ist es der Standort für hochwertige Weine aus Deutschland und gehört somit zu den ältesten Weinkellern im gesamten Bundesgebiet. Bereits seit über 350 Jahren lagert hier mit dem Rüdesheimer Wein der älteste Fasswein in Deutschland. Das Gebäude hat auch sonst einen traditionsreichen Hintergrund. Im 14 Jahrhundert erließ der Bremer Rat das Gesetz, dass ausschließlich der vom Rat gewählte Ratmann Wein ausschenken durfte. Allen anderen Bürgern war es zu dieser Zeit untersagt und verboten. Als das Rathaus erbaut wurde, nahm sich dem Kellergebäude an und verlegte die Weinausgabe in diesen Teil des Rathauses. Während des Zweiten Weltkrieges nutzten die Amerikanischen Soldaten dies Räumlichkeiten als Offizierskasino.

Roland

Der Bremer Roland in seiner ganzen Pracht

Mit fast zehneinhalb Metern Gesamthöhe ragt der Bremer Roland auf dem Marktplatz inmitten der Bremer Altstadt deutlich heraus. Die Rolandstatue wurde zu Beginn des 14. Jahrhunderts errichtet und zeigt den Heerführer und angeblichen Neffen Karl des Großen, Roland. Mit der Statue und seiner Beschriftung “Freiheit tu ich Euch öffentlich kund / die Karl und mancher Fürst fürwahr / dieser Stätte gegeben hat / dafür danket Gott, das ist mein Rat!” sollten angeblich die Marktrechte und Freiheiten, die man Bremen der Sage nach verliehen hatte, ausgedrückt werden. Der Roland an sich misst eine Höhe von 5,47 m und steht seinerseits noch auf einer 60 Zentimeter hohen Plattform. Der Pfeiler mit Baldachin im Rücken des Roland sorgt nicht nur für die Gesamthöhe von über zehn Metern, sondern fungiert auch als Stützte für die schwere Figur.

St.-Petri-Dom

Als Nachfolger von etlichen Holzbauten, errichtete man im elften Jahrhundert den heute noch bestehenden St.-Petri-Dom in Bremen. Gebaut wurde der Bremer Dom in romanischer Bauweise, zwischendurch aber immer wieder erweitert, verändert und restauriert. Im 19. Jahrhundert wurde der Dom weitesgehend restauriert und seinen alten Zustand wieder hergestellt. Aufgrund seiner traditionsreichen Geschichte, der baulichen Entwicklung und seiner heute noch anschaulichen Optik steht es seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts unter Denkmalschutz. Die Türme des Doms messen jeweils eine Gesamhöhe von fast 100 Metern. Noch heute wird die mit 1600 Plätzen ausgestattete Domkirche für Gottesdienste genutzt.

Stadtmusikanten

In unmittelbarer Nähe zum Rathaus befindet sich das Denkmal der Bremer Stadtmusikanten, welches vor etwas mehr als 50 Jahren von Gerhard Marcks als Bronzestatue entworfen und errichtet wurde. Das Denkmal erinnert an das in der Gebrüder Grimm Sammlung festgehaltene Märchen der Bremer Stadtmusikanten, das nicht nur in Bremen sehr beliebt wurde. Das Märchen handelt von den vier Tieren (Esel, Hund, Katze und Hahn), welche aufgrund ihres schon hohen Alters und der Untauglichkeit für die jeweiligen Herren getötet werden sollen. Die Vier fliehen und kommen zufälligerweise zusammen. Sie beschließen, für ein besseres Leben nach Bremen zu ziehen, um dort Stadtmusikanten zu werden. Auf dem langen Weg vertreiben sie Räuber aus einem Haus und nisten sich entgegen ihren Plänen für immer in diesem Haus ein.

Ein Kurzurlaub in Bremen könnten genau diese Sehenswürdigkeiten einbinden. Schließlich sind es für viele die Top 5 Sehenswürdigkeiten der Stadt an der Weser. Sicherlich gibt es noch zahlreiche andere Sehenswürdigkeiten und Orte, die man in Bremen gesehen haben sollte. Allerdings ist die oben genannte Sammlung schon eine große und vor allem bedeutsame Sammlung an Bauwerken und Statuen. Verbringt man etwas längere Zeit in Bremen, so bieten sich noch dutzend andere Dinge an, die man sich unbedingt anschauen sollte. Doch diese Top 5 Sehenswürdigkeiten der Stadt an der Weser sind füllend genug für einen Kurzurlaub in Bremen.

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